Lernen, reisen, wachsen: Erasmus+ am MODUL 

Erasmus+ ist das Förderprogramm der Europäischen Union für Bildung, Jugend und Sport. Es ermöglicht Auslandsaufenthalte in mehr als 30 europäischen Ländern und unterstützt diese finanziell durch Mobilitätszuschüsse. Ziel des Programms ist es, internationale Lernerfahrungen zu fördern, berufliche Kompetenzen zu stärken und den europäischen Austausch zu intensivieren.

Internationale Praxis für die Tourismusprofis von morgen

Die Tourismusschulen MODUL sind seit 2023 als Erasmus+ Schule akkreditiert. Seither haben bereits mehr als 100 MODUL-Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit genutzt, im Rahmen von Erasmus+ Sommerpraktika in ganz Europa zu absolvieren. Die Einsatzorte reichen von der Ostsee über Südtirol, den Gardasee und die Schweizer Alpen bis nach Barcelona oder sogar an Bord einer Flusskreuzfahrt zwischen Belgien und den Niederlanden. Diese internationalen Erfahrungen bieten den Jugendlichen nicht nur wertvolle Einblicke in die Praxis, sondern fördern auch ihre Sprachkenntnisse, erweitern ihr berufliches Netzwerk und stärken ihre Karrierechancen in der Tourismus- und Dienstleistungsbranche. Dank der finanziellen Unterstützung durch Erasmus+ werden solche Auslandspraktika planbarer und für viele Schülerinnen und Schüler überhaupt erst leistbar.

Gleichzeitig sorgt Erasmus+ für Transparenz und Vergleichbarkeit von Qualifikationen, etwa durch Instrumente wie den Europass, was die Anerkennung von Leistungen und spätere Bewerbungen erleichtert. Darüber hinaus erwerben die Teilnehmenden wichtige Sprachkenntnisse sowie interkulturelle und soziale Kompetenzen. Teamfähigkeit, Flexibilität und Problemlösungskompetenz sind gerade im Tourismus entscheidende Erfolgsfaktoren. Die Kombination aus internationaler Praxiserfahrung und neuen beruflichen Kontakten erhöhen die Karrierechancen. 

Neue Perspektiven für Lehrer:innen und Schüler:innen

Neben den Sommerpraktika für Schülerinnen und Schüler bietet Erasmus+ an den Tourismusschulen MODUL zahlreiche weitere Mobilitätsmöglichkeiten. Dazu zählen Job-Shadowing-Aufenthalte, bei denen Lehrkräfte Partnerschulen besuchen, um Einblicke in andere Bildungssysteme zu gewinnen und neue Kooperationsprojekte anzubahnen. Ebenso werden Lehrermobilitäten gefördert, die den fachlichen und pädagogischen Austausch stärken. Bei Gruppenmobilitäten reisen Lehrkräfte gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern ins Ausland, um internationale Lernprojekte umzusetzen und den interkulturellen Austausch zu fördern.

Die Tourismusschulen MODUL treten im Rahmen von Erasmus+ auch regelmäßig als Gastgeber für internationale Besuchergruppen auf und empfangen Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte anderer europäischer Schulen. Darüber hinaus werden sogenannte „Preparatory Visits“ unterstützt. Diese vorbereitenden Besuche dienen dazu, potenzielle Partnerinstitutionen kennenzulernen und die Rahmenbedingungen für zukünftige Mobilitätsprojekte zu prüfen.

Erasmus+ ist damit weit mehr als ein Förderprogramm für Auslandspraktika. Es eröffnet Schülerinnen, Schülern und Lehrkräften neue Perspektiven, stärkt internationale Partnerschaften und trägt dazu bei, junge Menschen optimal auf die Anforderungen einer internationalen Tourismus- und Arbeitswelt vorzubereiten.