Wenn junge Menschen aus unterschiedlichen Ländern Schulter an Schulter am Herd stehen, entsteht mehr als ein gutes Gericht. Es entsteht Austausch, Vertrauen – und Begeisterung. Genau das war auf der Genussbühne „Flavours“ auf der Ferien Messe Wienspürbar, als Nachwuchstalente der Tourismusschulen MODUL gemeinsam mit Schüler:innen des niederländischen Koning Willem I College den Kochlöffel schwangen.
Inmitten des lebendigen Messetreibens wurde aus einer Wettbewerbssituation ein echtes Gemeinschaftsprojekt. Die gemischten Teams arbeiteten gegen die Uhr, aber miteinander: planen, abschmecken, anrichten – und dabei ständig im Dialog. Was zuvor online vorbereitet worden war, fand nun live seine kulinarische Form. Jede Handbewegung saß, jeder Teller erzählte eine Geschichte.
Im Mittelpunkt stand dabei ein Thema, das verbindet: Nachhaltigkeit. Regionale Zutaten, saisonales Denken, bewusster Einkauf und ressourcenschonende Zubereitung prägten alle Gerichte. Es ging nicht um Showeffekte allein, sondern um Verantwortung, Qualität und den Mehrwert für zukünftige Gäste. Eine Haltung, die am MODUL seit jeher Teil der Ausbildung ist.
Beeindruckend war nicht nur das fachliche Niveau, sondern auch die Selbstverständlichkeit, mit der internationale Zusammenarbeit gelebt wurde. Unterschiedliche Sprachen, neue Teamkonstellationen und eine ungewohnte Umgebung wurden zur Chance, voneinander zu lernen – mit Offenheit, Respekt und spürbarer Freude am gemeinsamen Tun.
Am Ende entschied eine Jury über den Sieg, doch eigentlich gewann etwas Größeres: die Erkenntnis, dass Tourismusausbildung heute international gedacht werden muss.
Wettbewerbe wie dieser zeigen, wie wertvoll echte Begegnungen sind – und wie stark junge Talente werden, wenn man ihnen Raum gibt, über Grenzen hinweg zu wachsen.
Das MODUL versteht sich dabei nicht nur als Ausbildungsstätte, sondern als Ort der Verbindung. Als Bühne für junge Menschen, die mit Können, Haltung und Herz die Zukunft von Gastronomie und Tourismus mitgestalten wollen. Und genau das war an diesem Tag in jeder Küche, auf jedem Teller und in jedem Team spürbar.
Danke an alle beteiligten Schüler:innen und Lehrer:innen, die das möglich gemacht haben!




